ENDLOS UMSTRITTEN, EWIG SCHÖN
Ausstellung vom 01.09.–25.09.2011
interdisziplinäre Tagung am 2./3.09. 2011
zum Begriff der Schönheit in Kunst und Ästhetik der Gegenwart
eine Kooperation zwischen dem D21 Kunstraum Leipzig und
dem Institut für Philosophie der Universität Leipzig
Die Frage nach der Möglichkeit ästhetischer Objektivität ist ein Standardthema der philosophischen Ästhetik und bis heute heftig umstritten. „Endlos umstritten, ewig schön“ stellt diese Frage in Hinblick auf den wohl prominentesten Begriff der Kunstphilosophie – den Begriff der Schönheit: Können Kunstwerke an sich selbst schön sein, oder ist die Schönheit eine subjektive Reaktion bzw. Zuschreibung der Betrachtenden? Jedoch liegt nicht auf der Hand, warum sich die Ästhetik heute mit dem Begriff der Schönheit auseinandersetzen sollte. Denn spätestens seit den Avantgarden des 20. Jahrhunderts scheint sich die Kunst radikal vom Schönen abgewandt zu haben. So ist der Begriff der Schönheit in den ästhetischen Debatten der letzten beiden Jahrzehnte höchsten einer neben anderen: Relationale Ästhetik (Nicolas Bourriaud) und Kunst als sozialer Raum (Nina Möntmann), Kunst als Dienstleistung (Katharina Hegewisch) und poetisches Wissen (Kathrin Busch) sind Topoi, die die ästhetischen Diskussionen prägten. Deshalb widmet sich „Endlos umstritten, ewig schön“ der Frage, welche Relevanz die Schönheit für die Produktion und Rezeption der Gegenwartskunst besitzt.






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